<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
xmlns:rawvoice="http://www.rawvoice.com/rawvoiceRssModule/"
>

<channel>
	<title>nobordercamp 2012 köln/düsseldorf</title>
	<atom:link href="http://noborder.antira.info/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://noborder.antira.info</link>
	<description>stop the war on refugees and migrants.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Aug 2012 13:20:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/4.0.8" -->
	<itunes:summary>stop the war on refugees and migrants.</itunes:summary>
	<itunes:author>nobordercamp 2012 köln/düsseldorf</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://noborder.antira.info/wp-content/plugins/powerpress/itunes_default.jpg" />
	<itunes:subtitle>stop the war on refugees and migrants.</itunes:subtitle>
	<image>
		<title>nobordercamp 2012 köln/düsseldorf</title>
		<url>http://noborder.antira.info/wp-content/plugins/powerpress/rss_default.jpg</url>
		<link>http://noborder.antira.info</link>
	</image>
		<item>
		<title>Stop-Zeichen</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/stop-zeichen/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/stop-zeichen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 07:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>media</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1386</guid>
		<description><![CDATA[Die Gesellschaft in der wir leben ist durch verschiedene Herrschafts- verhältnisse (Rassismus, Sexismus und noch viele andere mehr…) geprägt. Auch hier auf dem Camp machen sie sich bemerkbar. Sie produzieren strukturelle Ausschlüsse, Hierarchien, Dominanzen und Verletzungen. Sie statten bestimmte Menschen mit Privilegien aus, von denen sie andere strukturell, d. h. Auf breiter Ebene und nicht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Gesellschaft in der wir leben ist durch verschiedene Herrschafts- verhältnisse (Rassismus, Sexismus und noch viele andere mehr…) geprägt. Auch hier auf dem Camp machen sie sich bemerkbar. Sie produzieren strukturelle Ausschlüsse, Hierarchien, Dominanzen und Verletzungen. Sie statten bestimmte Menschen mit Privilegien aus, von denen sie andere strukturell, d. h. Auf breiter Ebene und nicht nur im Einzelfall, ausschließen. Das kann konkret bedeuten, dass bestimmte Leute auf Großplena selten zu Wort kommen, oder andere die Diskussion häufig dominieren. Oder dass Sprecher*innenpositionen unterschiedlich ernst genommen werden. Unter anderem dadurch, wie wir miteinander kommunizieren, tragen wir alle dazu bei, dass Herrschaftsverhältnisse immer wieder neu geschaffen oder eben in Frage gestellt werden.</em> <span id="more-1386"></span></p>
<p>Für Menschen, die in ihrem Leben ständig von Rassismus, Sexismus (…) negativ betroffen sind, birgt die Kommunikation in Räumen, die sie mit durch Rassismus, Sexismus (…) Privilegierten teilen, die Gefahr der Verletzung und Retraumatisierung. Dabei ist nicht ausschlag- gebend, ob der*die Sprecher*in gerade jemanden verletzen möchte oder nicht. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir aus sehr unter- schiedlichen Positionen sprechen und dass strukturelle Gewalt, wenn mensch selbst nicht davon betroffen ist, häufig nicht wahrgenommen wird. Was gewaltvoll ist, definieren daher die Betroffenen. Deswegen verwenden wir auf den Plena des No Border Camps das „Stopp“- Zeichen und das „Unterbrechungs“-Zeichen.<br />
Das „Stopp“-Zeichen kann eine Person anwenden, wenn das gerade Gesagte für sie strukturelle Gewalt bedeutet, d. h. Wenn sie sich rassistisch und/oder sexistisch (…) verletzt sieht. Der verletzende Redebeitrag wird an der Stelle abgebrochen. Es liegt in der Hand der Person, die das Zeichen angewendet hat, ob sie sich erklären will oder nicht. Die Person kann auch eine andere Person für sich sprechen lassen, wenn sie das möchte. Die Erklärung soll nicht weiter kommentiert, sondern stehen gelassen werden, da in solchen Fällen nicht selten Abwehrmechanismen greifen, die ein Zuhören verhindern. Nach dem Stopp geht es auf der Redeliste weiter.<br />
Wird das „Abbruch“-Zeichen eingesetzt, wird das Plenum an dieser Stelle für etwa fünf Minuten unterbrochen. Die Person, die das Zeichen angewendet hat, hat die Möglichkeit, sich mit Personen ihres Vertrauens auszutauschen. Auch hier liegt es an der betreffenden Person, was und wie ins Plenum zurück getragen wird oder ob und auf welche Weise der Austausch mit der Person/den Personen, deren Beitrag/Beiträge zu dem Abbruch-Zeichen geführt haben, stattfindet. Personen, die diese Zeichen einsetzen, sollen nicht unter Erklärungsdruck geraten.<br />
Der Einsatz des „Stopp“- und „Abbruch“-Zeichens sollte nicht mit Zensur verwechselt werden. Wir verstehen sie als Instrumente zum Empowerment / zur Selbstermächtigung von Menschen, die von Rassimus, Sexismus (…) negativ betroffen sind. Während sie im Alltag ständig verletzenden Kommentaren ausgesetzt sind und Kritik, Wut und andere Reaktionen häufig kein Gehör finden, wollen wir diesen im Rahmen des Camps explizit Raum geben. Ein solches Zeichen zu verwenden erfordert viel Mut. Dies wird also sicher nicht leichtfertig geschehen. Im konkreten Fall bedeutet dies für Menschen, die nicht negativ von Rassismus (…) betroffen sind, erst mal zuzuhören und sich nicht sofort zu entschuldigen oder zu rechtfertigen. Für eine Diskussion ist das dann einfach nicht der richtige Raum. Kritik am eigenen Verhalten sollte – auch wenn sie überraschend kommt und möglicherweise im ersten Moment als unberechtigt empfunden wird – als Chance zur Auseinandersetzung und Veränderung angesehen werden. Diskussions- und Lernräume kann und soll es an anderer Stelle durchaus geben, wenn sie denn als solche gekennzeichnet sind und verantwortungsvoll damit umgegangen wird.<br />
Es geht nicht darum, Schuldurteile zu verteilen und Moralkeulen zu schwingen. Wir sind alle Teil von Herrschaftsverhältnissen wie Rassismus (…). Grenzverletzungen können stattfinden, auch wenn sie nicht gewollt sind. Die eingeführten Zeichen sind ein Versuch mit Verletzungen umzugehen, einen geschützteren Raum zu schaffen, einen Lernraum zu eröffnen, und damit im besten Fall Grenzverletzungen in der Zukunft weniger werden zu lassen.<br />
Deshalb erwarten wir von allen Teilnehmenden des Camps Offenheit für Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und der eigenen Position.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/stop-zeichen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Abschiebungen sind zum Kotzen“ &#8211; Charter-Abschiebe-Flughafen Düsseldorf in Protestzone verwandelt</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/abschiebungen-sind-zum-kotzen-charter-abschiebe-flughafen-dusseldorf-in-protestzone-verwandelt/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/abschiebungen-sind-zum-kotzen-charter-abschiebe-flughafen-dusseldorf-in-protestzone-verwandelt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2012 11:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noborder2012</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1368</guid>
		<description><![CDATA[. . . Rund 800 Menschen beteiligten sich am Samstag, dem 21. Juli 2012, an Kundgebungen und Demonstrationen gegen Abschiebungen am und im Düsseldorfer Flughafen. Nach dem Auftakt am Bahnhof des Flughafens mit Redebeiträgen von The Voice Refugee Forum und von Jugendliche ohne Grenzen setzte sich der Zug Richtung Terminal in Bewegung. Auf dem Weg [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>.<br />
.<br />
.<br />
Rund 800 Menschen beteiligten sich am Samstag, dem 21. Juli 2012, an Kundgebungen und Demonstrationen gegen Abschiebungen am und im Düsseldorfer Flughafen. Nach dem Auftakt am Bahnhof des Flughafens mit Redebeiträgen von The Voice Refugee Forum und von Jugendliche ohne Grenzen setzte sich der Zug Richtung Terminal in Bewegung. Auf dem Weg gab es zunächst eine Zwischenkundgebung bei Gate Gourmet und Klüh zur Ausbeutung und zum Widerstand vor allem migrantischer Beschäftigter bei diesen Servicefirmen. Zweite Station war das berüchtigte Tor 36 und der dahinterliegende Gebäudekomplex des Gate F, denn hier werden die regelmäßigen Charterabschiebungen organisiert, von denen in erster Linie Roma-Familien betroffen sind. Zwei Aktivistinnen aus Roma-Initiativen bekamen langen Applaus für eine beeindruckende Rede, in der sie dieses Unrecht anprangerten und verstärkten Widerstand ankündigten. Das Netzwerk Abschiebestopp griff diesen Faden auf und kritisierte zudem die Rolle von Air-Berlin als Profiteur im Abschiebegeschäft. Anschließend erreichte die Demonstration das Terminal und obwohl der großangelegte und restriktive Polizeieinsatz laut Auflage nicht mehr als 300 AbschiebegegnerInnen den Zugang in die Abfluggebäude gestatten wollte, kamen letztlich ca. 600 Protestierende kurzzeitig im Innern zu einer lautstarken und stimmungsvollen Demonstration zusammen.<br />
<span id="more-1368"></span><br />
Bereits ab dem Vormittag gab es im Terminal in unmittelbarer Nähe der Air-Berlin-Schalter einen angemeldeten Infostand mit Ansprachen und einer Pressekonferenz. Im Fokus stand auch hier der Widerstand gegen die von Frontex finanzierten und mit Air-Berlin durchgeführten Sammelabschiebungen nach Serbien und in den Kosovo. Die dortige Situation der abgeschobenen Roma wurde in einer Ausstellung dokumentiert, Betroffene kamen per Videoprojektionen zu Wort.<br />
Während am Nachmittag vor dem Terminal die wegen ihrer „zu lauten“ Instrumente ausgesperrte Samba-Band aufspielte, gab es im Innern im Anschluss an den Demozug weitere Redebeiträge und Theatervorführungen sowie eine Gedenkkundgebung zu den Toten des EU- Grenzregimes. Schließlich gelang auch eine Aktion mit gasgefüllten Ballons, die ein Transparent mit „Unf-Air-Berlin“ in die Höhe zogen. „Stewardessen“ hatten zuvor in „Unf-Air-Berlin“-Kleidung entsprechende Info-Tickets und Kotztüten mit der Aufschrift „Air-Berlin: Abschiebungen sind zum Kotzen!“ verteilt.<br />
70.000 Menschen – Fluggäste, AbholerInnen, EinkäuferInnen &#8211;  sollen laut Polizeiangaben an diesem Samstag im und über den Düsseldorfer Flughafen unterwegs gewesen sein. Zumindest einige Tausend von ihnen dürften mit unseren lautstarken und bunten Protesten in Berührung gekommen sein, die zwischen 11 und 19 Uhr innerhalb wie außerhalb des Terminals zum Teil gleichzeitig an mehreren Orten stattfanden. Des Öfteren kam es zu interessierten bis zustimmenden Äußerungen und Gesten. Solch eine vielfältige Protestaktion hatte der Düsseldorfer Flughafen bislang jedenfalls noch nicht erlebt und bleibt zu hoffen, dass diese Erfahrung zur Verstärkung der notwendigen  kontinuierlichen Mobilisierung beiträgt. Denn die nächste Charter-Abschiebung nach Serbien haben die Behörden bereits terminiert für Mittwoch, den 1.August. Und Abschiebestopp Düsseldorf sowie Roma-Initiativen rufen zu erneuten Protesten am Tor 36 auf&#8230;</p>
<p>kein mensch ist illegal, Hanau</p>
<p>Der folgende Link führt zu einem ersten 15-minütigen Video-Clip zum Nobordercamp in Köln-Düsseldorf, im hinteren Teil finden sich auch einigen Ausschnitte von den Protestaktionen am Flughafen.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=fRN6FoJDfW4 " target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=fRN6FoJDfW4 </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/abschiebungen-sind-zum-kotzen-charter-abschiebe-flughafen-dusseldorf-in-protestzone-verwandelt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Demo &#8220;Warum starb Ousman Sey?&#8221;</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/demo-warum-starb-ousman-sey/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/demo-warum-starb-ousman-sey/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 23:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noborder2012</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1305</guid>
		<description><![CDATA[Als No Border Camp Köln/Düsseldorf drücken wir unser Mitgefühl mit der Familie von Ousman Sey aus und fordern die uneingeschränkte Aufklärung der Vorgänge, die am Morgen des 07.07.2012 zu seinem Tod führten. Wir unterstützen den Dortmunder Aufruf zur Demonstration &#8220;Warum starb Ousman Sey&#8221; am 20.07.2012, 18 Uhr, Dortmund HBF-Nord und werden vom Camp aus nach [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als No Border Camp Köln/Düsseldorf drücken wir unser Mitgefühl mit der Familie von Ousman<br />
Sey aus und fordern die uneingeschränkte Aufklärung der Vorgänge, die am<br />
Morgen des 07.07.2012 zu seinem Tod führten.</p>
<p>Wir unterstützen den Dortmunder Aufruf zur Demonstration &#8220;Warum starb<br />
Ousman Sey&#8221; am 20.07.2012, 18 Uhr, Dortmund HBF-Nord und werden vom Camp<br />
aus nach Dortmund fahren.</p>
<p><strong>Aufruf:</strong> <span id="more-1305"></span></p>
<p>Warum starb Ousman Sey? – Aufruf zur Demonstration am 20.07.2012, 18 Uhr<br />
Dortmund HBF-Nord</p>
<p>Am Morgen des 7. Juli 2012 starb der aus Gambia stammende Ousman Sey im<br />
Dortmunder Polizeigewahrsam. Zuvor hatte Sey zwei Mal vergebens einen<br />
Krankenwagen gerufen, weil er sich schlecht gefühlt hatte. Nach dem<br />
ersten Eintreffen diagnostizierten die Rettungskräfte ein Herzrasen und<br />
attestierten ihm, noch kein Fall für das Krankenhaus zu sein. Als Sey<br />
eine halbe Stunde später erneut einen Krankenwagen rief, litt er Angaben<br />
seines Bruders zufolge bereits unter Krampfanfällen. Außerdem begann er<br />
angeblich, in seiner Wohnung zu „randalieren“, weshalb Einsatzkräfte der<br />
Polizei gleichzeitig mit den Rettungskräften eintrafen. Diese<br />
attestierten Sey erneut, nicht ins Krankenhaus zu müssen – eine<br />
Untersuchung durch den Polizeiarzt im Gewahrsam reiche aus. Dies<br />
geschah, obwohl eine im selben Haus wohnende Krankenschwester den<br />
Einsatzkräften klarzumachen versuchte, dass Ousman Sey dringend ins<br />
Krankenhaus gebracht werden müsse.</p>
<p>In Polizeigewahrsam angekommen, brach Ousman Sey jedoch sofort zusammen<br />
und starb laut Angaben der Behörden kurze Zeit später im Krankenhaus an<br />
einem Atemstillstand. Angehörige und Freund_innen des Toten äußerten in<br />
der Lokalpresse den Verdacht der unterlassenen Hilfeleistung durch die<br />
Rettungssanitäter_innen und Polizist_innen aus rassistischen Motiven.<br />
Die Leiter von Polizei und Feuerwehr, Norbert Wesseler und Dirk<br />
Aschenbrenner, wiesen dies erwartungsgemäß direkt zurück – ohne eine<br />
vorherige eingehende Prüfung der Ereignisse. Rassismus, so die Chefs von<br />
Feuerwehr und Polizei, habe in ihren Behörden keinen Platz und<br />
beeinflusse keineswegs die Handlungen der Einsatzkräfte.</p>
<p>Wir haben Zweifel!<br />
Bisher ist unklar, ob das Fehlverhalten von Polizei und Sanitäter_innen<br />
eine unterlassene Hilfeleistung aufgrund rassistischer Motive darstellt<br />
– oder „lediglich“ aufgrund einer gefährlichen Inkompetenz. Dies muss<br />
untersucht werden.</p>
<p>Die Aussagen, es gebe keinen Rassismus in Polizei und Feuerwehr, sind<br />
mehr als nur offenkundig falsch und zeugen von einer Abwehrhaltung, die<br />
eine konsequente Untersuchung des Fehlverhaltens unwahrscheinlich<br />
erscheinen lässt.<br />
Deutsche Polizist_innen handeln täglich rassistisch. Durch die gängige<br />
Praxis des sogenannten ‘Racial Profiling’ rücken Schwarze unabhängig von<br />
ihrem Verhalten in den Fokus von Polizeikontrollen und erfahren so eine<br />
immer wiederkehrende institutionelle Diskriminierung.<br />
Der Fall des 2005 im Dessauer Polizeigewahrsam gestorbenen Oury Jalloh<br />
ist lediglich ein sehr bekanntes Beispiel für den tödlichen Rassismus<br />
innerhalb deutscher Polizeibehörden. Polizeigewalt, die einen<br />
rassistischen Hintergrund vermuten lässt, ist auch in Dortmund nichts<br />
neues: 2006 wurde Dominique Koumadio von einem Polizisten aus mehreren<br />
Metern Entfernung mit mehreren Schüssen erschossen, weil er ein Messer<br />
in der Hand hielt – angeblich aus Notwehr.</p>
<p>Auch in der Feuerwehr und im Rettungsdienst gibt es wie in allen<br />
Teilbereichen der Gesellschaft Rassismus. Der Vorgänger von<br />
Feuerwehrchef Aschenbrenner verlor seinen Posten als Leiter des<br />
städtischen Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie aufgrund<br />
seiner Kontakte zur militanten Dortmunder Neonaziszene.</p>
<p>Rassismus ist kein alleiniges Phänomen der extremen Rechten oder<br />
angeblicher „bildungsferner Schichten“! Er ist auch in der<br />
vielbeschworenen „Mitte der Gesellschaft“ fest verankert und bestimmt<br />
nur allzuoft das Handeln staatlicher Stellen und Behörden!</p>
<p>Wir fordern eine Untersuchung und juristische Aufarbeitung des<br />
Fehlverhaltens von Polizei und Rettungsdienst, auch wenn dies angesichts<br />
des vorhandenen behördlichen Rassismus unwahrscheinlich erscheint!</p>
<p>Außerdem fragen wir:</p>
<p>- Wie kann ein Mensch, der offensichtlich ärztliche Hilfe benötigt, in<br />
Handschellen(!) in Polizeigewahrsam genommen werden?</p>
<p>- Warum haben die Sanitäter_innen trotz offensichtlich schwerster<br />
gesundheitlicher Probleme keine Anstalten unternommen, Ousman Sey in<br />
ärztliche Behandlung zu bringen?</p>
<p>- Wie kann es sein, dass Polizei und Presse, trotz der offensichtlich<br />
lebensbedrohlichen Umstände, in denen sich Ousman Sey befand, ihn als<br />
‘Randalierer’ und Täter pathologisieren?</p>
<p>- Wäre der Polizeipräsident Norbert Wesseler, der bestreitet, dass es<br />
sich hier um rassistisch motivierte Unterlassung von Hilfe handle, auch<br />
erst in Polizeigewahrsam gekommen, wenn er den Rettungsdienst wegen<br />
Herzrasens kontaktiert hätte? Bliebe er ruhig sitzen, wenn er Todesangst<br />
litt und ihm Hilfe verwehrt blieb?</p>
<p>Dortmunder Antifa-Bündnis, Transnationales Aktionsbündnis</p>
<p>Außerdem weisen wir auf einen Spendenaufruf des Vereins Africa Positive hin:</p>
<p>Spendenaufruf für Ousman Sey</p>
<p>Anlässlich des Todes von Ousman Sey bitten wir Freunde und<br />
Sympathisanten um Spende, damit die Familie durch die entstehenden<br />
rechtlichen Kosten unterstützt werden können.</p>
<p>Bitte überweisen Sie das Geld auf folgendem Konto unter Angabe des<br />
Verwendungszwecks: Ousman Sey</p>
<p>Bankverbindung:</p>
<p>Gambianischer Integrationshilfeverein e.V.</p>
<p>Sparkasse Dortmund</p>
<p>Konto: 0131019165</p>
<p>BLZ: 44050199</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/demo-warum-starb-ousman-sey/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktionen am Düsseldorfer Flughafen</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/aktionen-am-dusseldorfer-flughafen/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/aktionen-am-dusseldorfer-flughafen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 23:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noborder2012</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1296</guid>
		<description><![CDATA[Abschiebungen stoppen &#8211; Alle bleiben! No Border Camp mit ausdrucksvollen Aktionen am Düsseldorfer Flughafen. Kommt alle zur Demonstration jetzt am Samstag gegen die Abschiebecharter!! Über 200 Menschen machten sich am Mittwoch, dem 18.7., von Köln auf den Weg, um ein erstes Zeichen des Nobordercamps gegen den Düsseldorfer Abschiebeflughafen zu setzen. Am Drehkreuz der von Frontex [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abschiebungen stoppen &#8211; Alle bleiben!<br />
No Border Camp mit ausdrucksvollen Aktionen am Düsseldorfer Flughafen.<br />
Kommt alle zur Demonstration jetzt am Samstag gegen die Abschiebecharter!!</strong></p>
<p><a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/flughafenaktion.jpe"><img src="http://noborder.antira.info/files/2012/07/flughafenaktion.jpe" alt="" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" width="319" height="240" class="alignnone size-full wp-image-1297" /></a></p>
<p>Über 200 Menschen machten sich am Mittwoch, dem 18.7., von Köln auf den Weg, um ein erstes Zeichen des Nobordercamps gegen den Düsseldorfer Abschiebeflughafen zu setzen. Am Drehkreuz der von Frontex finanzierten Charter-Abschiebungen entstand drei Stunden lang eine Protestzone inmitten der Schalter von Air Berlin, derjenigen Airline, die ihre Flugzeuge wieder und wieder für Sammelabschiebungen von Roma zur Verfügung stellt. Und es soll nur ein „Warming up“, ein Vorgeschmack dafür gewesen sein, wenn wir jetzt am Samstag mit hoffentlich sehr viel mehr Menschen wiederkommen werden.</p>
<p><span id="more-1296"></span></p>
<p>„Alle bleiben!“ lautete einer der zentralen Slogans am Mittwoch, übernommen von der Kampagne verschiedener Roma-Initiativen gegen die Abschiebecharter in Richtung Serbien und Kosovo. Eine im Terminal aufgebaute Ausstellung dokumentierte die untragbare soziale Situation von Roma-Familien in Serbien und im Kosovo, die nach bis zu 20jährigem Aufenthalt in Deutschland via Düsseldorf abgeschoben worden waren. Mehrere VertreterInnen der Roma schilderten eindrücklich die Abläufe sowie Hintergründe und prangerten dieses Unrecht an &#8211; in Redebeiträgen, die unter die Haut gingen und denen NoborderaktivistInnen wie auch etliche Flugreisende aufmerksam zuhörten. Über mehrere Stunden gab es ein kurzweiliges Programm mit Reden, Theater- und Musikdarbietungen, und immer wieder schallte „No Border, No Nation, Stop Deportation“ durch das Terminal.<br />
Ein Vertreter von The Voice Refugee Forum protestierte gegen die Frontex-Charterabschiebungen nach Nigeria, drei Stewardessen stellten die Möglichkeit vor, wie sich Fluggäste aktiv einmischen können, wenn sie ZeugInnen von Abschiebungen werden. In einem Auszug des Theaters der Asylmonologe wurden die Erfahrungen eines äthiopischen Freunde vorgetragen, der zweimal seine Abschiebung selbst verhindert hatte. Eine Samba-Band sorgte zwischenzeitlich für Stimmung innerhalb und außerhalb des Terminals, wo vor allem mit TaxifahrerInnen gute Gespräche geführt wurden. Und viele nutzten das offene Mikrofon, um ihrer eigenen Betroffenheit und Wut über das Abschieberegime Ausdruck zu verleihen.</p>
<p>Doch diese gelungene Aktion am Mittwoch war nur ein Auftakt: am Samstag werden erneut die AktivistInnen vom Nobordercamp in Köln Richtung Düsseldorf aufbrechen. Aber auch aus anderen Orten wollen AbschiebegegnerInnen anreisen und den Flughafen gleichzeitig an mehreren Stellen in eine Protestzone verwandeln.<br />
Bereits ab 11 Uhr wird es eine kleinere Kundgebung im Bereich B des Abflugterminals geben. Dort wird auch eine Pressekonferenz stattfinden. Inmitten der Air Berlin-Schalter sollen abgeschobene Roma per Video zu Wort kommen und bis 19 Uhr wird die Ausstellung von „Alle bleiben!“ erneut zu sehen sein.<br />
Ab 12:30 Uhr wird sich gleichzeitig eine Demonstration am Fernbahnhof des Düsseldorfer Flughafens sammeln und vorbei an Gate Gourmet und Klüh &#8211; bekannt vor allem durch migrantische Arbeitskämpfe &#8211;  sowie entlang des Abschiebebereichs am Tor 36 in und durch das Terminal ziehen.</p>
<p>Vakti te ushten! – It’s time to stand up! – Es ist Zeit aufzustehen!<br />
Wir sehen uns am Düsseldorfer Flughafen.</p>
<p>Auf zur Demonstration gegen die Abschiebe-Charter in den Kosovo, nach Serbien, Mazedonien, nach Nigeria und anderswo!<br />
Kommt alle am Samstag, 21.Juli 2012 um 12:30 Uhr zum Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/aktionen-am-dusseldorfer-flughafen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Working Group solidarity statement on the Human Rights situation in the Cameroons</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/working-group-solidarity-statement-on-the-human-rights-situation-in-the-cameroons/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/working-group-solidarity-statement-on-the-human-rights-situation-in-the-cameroons/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 12:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>media</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1283</guid>
		<description><![CDATA[. Freedom of association and assembly The Noborder Köln working group denounce and demands the Government of Cameroon the full respect, protect and to fullfill : The denied right to organize peaceful activities or demonstrations. To stop the arbitrary and continued arrest of members of the Southern Cameroon Youth legaue (S.C.Y.L.), the Southern Cameroons National [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>.</p>
<h3>Freedom of association and assembly</h3>
<p>The Noborder Köln working group denounce and demands the Government of Cameroon the full respect, protect and to fullfill : </p>
<ul>
<li>The denied  right to organize peaceful activities or demonstrations. </li>
<li>To stop the arbitrary and continued  arrest of members of the Southern Cameroon Youth legaue (S.C.Y.L.), the Southern Cameroons National Council (S.C.N.C.) and afiliates. </li>
<li>To stop to disrupt or prevent their meetings for advocating equity between anglophone Cameroonian provinces from largely francophone Cameroon. </li>
<li>To give detainees access to lawyers when charged with endangering the security of the state. They were provisionally released but had not been brought to trial by the end of the year. </li>
</ul>
<p><span id="more-1283"></span></p>
<h3>Impunity</h3>
<ul>
<li>To investigate and allow the judiciary to prosecute members of the security forces who continue to enjoy impunity and  who committed or ordered serious human rights violations, including unlawful killings, during demonstrations and riots.</li>
<li>To avoid that  members of the security forces can still go arround persecuting possible witnesses to their atrocities in  order to avoid trail one day.</li>
</ul>
<h3>Death penalty</h3>
</ul>
<li>To abolish the death penalty and extrajudicial killing as a deterent to political association.</li>
</ul>
<p>The force of argument and not the argument of force will prevail.</p>
<p>Working Group on the Human Rights situation in the Cameroons.</p>
<p>No Border Camp 2012 Köln/Düsseldorf! 							</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/working-group-solidarity-statement-on-the-human-rights-situation-in-the-cameroons/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Protest Düsseldorf Hunger Strike</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/protest-dusseldorf-hunger-strike/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/protest-dusseldorf-hunger-strike/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 16:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>media</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1258</guid>
		<description><![CDATA[First joint press release of the refugees on hungerstrike in Würzburg, Regensburg and Düsseldorf in Germany. → pdf Nous sommes les refugié_es protestant_es qui sont en grève en Allemagne et nous déclarons notre solidarité absolue avec la grève de la faim des refugiés à Aub. → pdf Erste gemeinsame Pressemitteilung der hungerstreikenden Fluechtlinge in Würzburg, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>First joint press release of the refugees on hungerstrike in Würzburg, Regensburg and Düsseldorf in Germany.<a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/en.pdf"> → pdf</a> </p>
<p>Nous sommes les refugié_es protestant_es qui sont en grève en Allemagne et nous déclarons notre solidarité absolue avec la grève de la faim des refugiés à Aub.<a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/fr.pdf"> → pdf</a> </p>
<p>Erste gemeinsame Pressemitteilung der hungerstreikenden Fluechtlinge in Würzburg, Regensburg und Düsseldorf in Deutschland. <a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/de.pdf"> → pdf</a> </p>
<p>Primer comunicado de prensa común de les refugiades en huelga de hambre en Würzburg, Regensburg and Düsseldorf en Alemania. <a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/es.pdf"> → pdf</a> </p>
<p>Wij, de protesterende en stakende vluchtelingen in Duitsland, verklaren onze solidariteit met de vluchtelingen in hongerstaking in Aub. Vandaag, 16.07.2012,<a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/nl.pdf"> → pdf</a> </p>
<p>Pierwsze wpólne oświadczenie prasowe prowadzących strajk głodowy uchodźców z Würzburga, Regensburga i Düsseldorfu w Niemczech.<a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/pl.pdf"> → pdf</a> </p>
<p>Vi, de protesterande och strejkande flyktingarna i Tyskland, deklarerar vår fulla solidaritet med dem hungerstrejkande flyktingarna i Aub.<a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/se.pdf"> → pdf</a> </p>
<p>ŠTRAJK GLAĐU IZBJEGLICA U NJEMAČKOJ Prva zajednička obavijest za medije izbjeglica u Würzburgu, Regensburgu i Düsseldorfu <a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/hrv.pdf"> → pdf</a></p>
<p>Мы, демонстранты и беженцы на забастовке в Германии, заявляем нашу полную солидарность с голодовкой беженцев в Аубе.<a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/ru.pdf"> → pdf</a></p>
<p>My, protestující a stávkující uprchlíci_e v Německu, vyjadřujeme naší plnou solidaritu se skupinou uprchlíků_ic z Aub, která se rozhodla držet hladovku.<a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/cz.pdf"> → pdf</a></p>
<p>اعلان جماعي للاجئين المضربين عن الطعام في وورتسبورغ، ريغنزبورغ.في يوم ١٦<br />
يوليو ٢٠١٢اننا نحن اللاجؤون المعتصمون و المضربون عن الطعام في المانيا نعلن<br />
تضامننا مع اللاجئين المضربين عن الطعام في aub. <a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/Hungerstreik.pdf"> → pdf</a></p>
<p>Noi, protestatari si refugiatii din Germania, ne declaram deplina solidaritate cu greva de foame a refugiatilor din Aub. <a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/romanian.pdf"> → pdf</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/protest-dusseldorf-hunger-strike/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auftaktveranstaltung 15.07.2012, 15h Düsseldorf Hbf</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/auftaktveranstaltung-15-07-2012-15h-dusseldorf-hbf/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/auftaktveranstaltung-15-07-2012-15h-dusseldorf-hbf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 21:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noborder2012</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1210</guid>
		<description><![CDATA[. Das No Border Camp Köln/Düsseldorf erklärt sich solidarisch mit den streikenden Flüchtlingen in Düsseldorf, Würzburg, Aub, Bamberg, Regensburg und Osnabrück! Gegen das repressive Vorgehen der Behörden in Düsseldorf! Solidaritätsdemonstration am So, den 15.7.2012, um 15 Uhr am Düsseldorfer Hbf, Hinterausgang (Bertha-von-Suttner-Platz) http://www.thecaravan.org/node/3305 https://www.facebook.com/Resistanceofrefugee 1. Erklärung der in Düsseldorf streikenden Flüchtlinge Mit Erstaunen haben wir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>.<br />
Das No Border Camp Köln/Düsseldorf erklärt sich solidarisch mit den<br />
streikenden Flüchtlingen in Düsseldorf, Würzburg, Aub, Bamberg,<br />
Regensburg und Osnabrück!</p>
<p>Gegen das repressive Vorgehen der Behörden in Düsseldorf!<br />
Solidaritätsdemonstration am So, den 15.7.2012, um 15 Uhr am<br />
Düsseldorfer Hbf, Hinterausgang (Bertha-von-Suttner-Platz)</p>
<p><a href="http://www.thecaravan.org/node/3305" target="_blank">http://www.thecaravan.org/node/3305</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Resistanceofrefugee" target="_blank">https://www.facebook.com/Resistanceofrefugee</a></p>
<p>1. Erklärung der in Düsseldorf streikenden Flüchtlinge</p>
<p>Mit Erstaunen haben wir heute zur Kenntnis genommen, dass entgegen der<br />
Allgemeinen Menschenrechtserklärung und entgegen der Grundrechte auf<br />
Meinungs- und Demonstrationsfreiheit heute das Verwaltungsgericht<br />
Düsseldorf uns die Genehmigung für unseren friedlichen Protest verwehrt<br />
hat. Aber wir Flüchtlinge und fortschrittliche Gruppen, die tagtäglich<br />
für die Verteidigung der Menschenrechte und die Rechte der Flüchtlinge<br />
hier kämpfen, erklären, so wie wir es bereits in Würzburg erklärt haben:<br />
Auch ohne einen Platz zum Ausruhen, auch wenn Steine vom Himmel fallen<br />
sollten, werden wir auf keinen Fall zurück in die Lager gehen! Wenn ihr<br />
die Bedingungen für unseren Protest noch weiter erschwert, werden wir<br />
noch mehr von der Wahrheit und Richtigkeit unseres Protestes überzeugt<br />
sein. Die aufgezwungenen Bedingungen werden uns in unserem Kampf für<br />
Freiheit und Würde noch mehr festigen und stärken. Nach 116 Tagen des<br />
Protestes in Würzburg spüren wir noch mehr Potenzial und Stärke unseren<br />
Kampf für unsere Grundrechte und die Menschenrechte im Allgemeinen<br />
weitere Monate auf der Straße aufrecht zu erhalten.<br />
Wir sind heute Zeugen, dass noch mehr Städte sich unserem gemeinsamen<br />
Kampf anschließen. Dieser Protest von unten tritt nun in eine noch<br />
stärkere Phase ein. In Würzburg haben wir erklärt: Wir sind in der Lage<br />
noch mehr Flüchtlinge in unseren Streik einzubeziehen. Heute erklären<br />
wir: Wir sind in der Lage noch mehr Städte in unseren Protest einzubinden.<br />
Die Art und Weise des Protestes und die Erfahrungen der letzten Monate<br />
haben uns den Weg des Protestes klar offengelegt. Nun, nach dem das<br />
Verwaltungsgericht Düsseldorf die demokratischen Grundrechte und die<br />
Menschenrechte ignoriert hat und uns das Recht auf eine Dauerkundgebung<br />
genommen hat, Einspruch vor einem noch höheren Gericht einlegen. Dieser<br />
Kampf bis zur letzten Instanz vor den europäischen Gerichten ist offen.<br />
Mit der ganzheitlichen und klaren Unterstützung für die Streiks in Aub,<br />
Bamberg, Osnabrück, Regensburg und Würzburg und mit der unbedingten<br />
Solidarität mit allen Flüchtlingen, die sich den Streiks anschließen<br />
wollen, erklären wir,</p>
<p>dass wir uns für die bedingungslose Abschaffung der Residenzpflicht<br />
einsetzen,</p>
<p>dass wir uns für den Stopp aller Abschiebungen einsetzen,<br />
dass wir für die Schließung aller Lager, die keinen anderen Zweck<br />
als die Isolation der Flüchtlinge haben, kämpfen,<br />
dass wir für die Anerkennung als politische Flüchtlinge sind.</p>
<p>Wir sind entsetzt über die Anwesenheit der Delegation aus Guinea in NRW.<br />
Bereits in 2006 war eine Delegation aus Guinea auf Einladung der<br />
zentralen Ausländerbehörde hier in NRW. Als die Korruption und die<br />
Legitimität der Delegation damals öffentlich wurden, musste diese<br />
Delegation abreisen. Wir verurteilen die Kollaboration der deutschen<br />
Regierung mit den diktatorischen Regimen und alle Abschiebungen.<br />
Denn diese Gesetze verletzen die Artikel 13, 14 und 15 der Allgemeinen<br />
Erklärung der Menschenrechte.</p>
<p>Arash Dosthossein<br />
Hamid Haghayeghi<br />
Pascal Findouno</p>
<p>AGIF &#8211; Föderation der ArbeitsmigrantInnen e.V<br />
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen<br />
linksjugend [´solid] NRW<br />
no border camp Köln/Düsseldorf<br />
Rote Antifa Essen<br />
Sozialistische Frauenbund SKB<br />
Young Struggle<br />
Zusammen Kämpfen Duisburg</p>
<p>Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Resolution 217 A (III), 1948,<br />
<a href="WWW.UN.ORG" target="_blank">WWW.UN.ORG</a>)<br />
Artikel 13<br />
1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und<br />
seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.<br />
2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu<br />
verlassen und in sein Land zurückzukehren.<br />
Artikel 14<br />
1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen<br />
und zu genießen.<br />
2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer<br />
Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen<br />
nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen<br />
die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.<br />
Artikel 15<br />
1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.<br />
2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch<br />
das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/auftaktveranstaltung-15-07-2012-15h-dusseldorf-hbf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ergänzungen zum Camp Programm</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/erganzungen-zum-camp-programm/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/erganzungen-zum-camp-programm/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 17:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noborder2012</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1168</guid>
		<description><![CDATA[Leider haben es ein paar Veranstaltungen nicht in das gedruckte Programm geschafft &#8211; oder es gab kurzfristige Änderungen. Dafür haben wir diesen zweiten Flyer erstellt. hier findet ihr noch eine ganze Reihe neuer Veranstaltungen und Aktionen. Bitte achtet auch auf die Änderungen bei bereits angekündigten Veranstaltungen. &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Leider haben es ein paar Veranstaltungen nicht in das gedruckte Programm geschafft &#8211; oder es gab kurzfristige Änderungen. Dafür haben wir diesen zweiten <a href="http://noborder.antira.info/files/2012/07/NBC12_Programm_Ergaenzungen.pdf" target="_blank">Flyer</a> erstellt. hier findet ihr noch eine ganze Reihe neuer Veranstaltungen und Aktionen. Bitte achtet auch auf die Änderungen bei bereits angekündigten Veranstaltungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/erganzungen-zum-camp-programm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lieber im Zelt als im Lager!</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/lieber-im-zelt-als-im-lager/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/lieber-im-zelt-als-im-lager/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 10:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noborder2012</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1146</guid>
		<description><![CDATA[Flüchtlinge aus dem Abschiebelager Bramsche-Hesepe eröffnen Protestcamp im Schlossgarten Osnabrück Seit der Inbetriebnahme des Abschiebelagers Bramsche-Hesepe im Jahr 2000, wo an die 600 Menschen untergebracht sind, gab es immer wieder Flüchtlings-Proteste für dessen Schließung. Erst letzte Woche demonstrierten 50 Personen im Lager aus Solidarität mit dem afghanischen Asylbewerber Vahid Farouz, dessen Asylantrag abgelehnt wurde und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Flüchtlinge aus dem Abschiebelager Bramsche-Hesepe eröffnen Protestcamp im Schlossgarten Osnabrück</h3>
<p>Seit der Inbetriebnahme des Abschiebelagers Bramsche-Hesepe im Jahr 2000, wo an die 600 Menschen untergebracht sind, gab es immer wieder Flüchtlings-Proteste für dessen Schließung. Erst letzte Woche demonstrierten 50 Personen im Lager aus Solidarität mit dem afghanischen Asylbewerber Vahid Farouz, dessen Asylantrag abgelehnt wurde und gegen die dortigen Lebensbedingungen. Um Kontakt zur Osnabrücker Bevölkerung herzustellen und zumindest zeitweilig die Isolation zu durchbrechen, haben MigrantInnen und AktivistInnen ein Protestcamp im Osnabrücker Schlossgarten eröffnet. Alle sind eingeladen sich zu informieren und die Forderungen der MigrantInnen zu diskutieren. Wer auch immer sich auf die Flucht oder Wanderung begibt hat Gründe, ob politische Verfolgung, wirtschaftliche Not, gesellschaftliche Unterdrückung o.ä. Die Verantwortung der westlichen Industriestaaten für den Zustand der Welt ist nicht zu leugnen. Globale Ungerechtigkeit muss überwunden und Würde und (Bewegungs)Freiheit für Alle Menschen muss erkämpft werden!</p>
<h3>FORDERUNGEN an LAGERLEITUNG und POLITIK und GESELLSCHAFT:</h3>
<p>1. Freie Wahl der Verpflegung, eigene Kochmöglichkeiten im Lager!<br />
2. Ausreichende medizinische Versorgung, freie Arztwahl!<br />
3. Zugang der Kinder zu Kindergärten und Schulen außerhalb des Lagers!</p>
<p>4. Normale soziale Sicherung statt 40 Euro Taschengeld pro Monat!<br />
5. Arbeitserlaubnis außerhalb des Lagers statt 1 Euro-Jobs im Lager!<br />
6. Bewegungsfreiheit über die Grenzen von Landkreis/Bundesland hinaus!</p>
<p>7. Auflösung aller Flüchtlingslager, Wohnungen für MigrantInnen!<br />
8. Anerkennung von Armut, Krankheit und geschlechtlicher Unterdrückung als Asylgrund!<br />
9. Verwirklichung einer längst möglichen Welt, in der der alle Menschen nach ihren Fähigkeiten mitwirken und nach ihren Bedürfnissen leben können!</p>
<p>Rat der Flüchtlinge<br />
im Abschiebelager Bramsche-Hesepe<br />
<a href="mailto: fluechtlingebramsche@yahoo.de " target="_blank">fluechtlingebramsche@yahoo.de </a></p>
<p>No Lager! Antirassistische Gruppe aus Osnabrück<a href="mailto: nolagerosnabrueck@yahoo.de" target="_blank"><br />
nolagerosnabrueck@yahoo.de</a></p>
<h3>mehr Infos: <a href="http://lagerhesepe.blogsport.eu/" target="_blank">http://lagerhesepe.blogsport.eu/</a></h3>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/lieber-im-zelt-als-im-lager/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bitte bringt euer Infomaterial mit!</title>
		<link>http://noborder.antira.info/de/bitte-bringt-euer-infomaterial-mit/</link>
		<comments>http://noborder.antira.info/de/bitte-bringt-euer-infomaterial-mit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 10:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>noborder2012</dc:creator>
				<category><![CDATA[noborder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://noborder.antira.info/?p=1142</guid>
		<description><![CDATA[bald ist es soweit, das No Border Camp 2012 startet am Freitag! Viele helfenden Hände sind zur Stunde damit beschäftigt die großen Zirkuszelt etc. aufzubauen. Eine Bitte an alle, die zum Camp kommen, aber auch an die, die es nicht schaffen: Bringt doch Infomaterial zu eurer antirassistischen /rassismuskritischen Arbeit, eurer Gruppe mit! Vielleicht habt ihr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>bald ist es soweit,<br />
das No Border Camp 2012 startet am Freitag! Viele helfenden Hände sind zur<br />
Stunde damit beschäftigt die großen Zirkuszelt etc. aufzubauen.</p>
<p>Eine Bitte an alle, die zum Camp kommen, aber auch an die, die es nicht<br />
schaffen:<br />
Bringt doch Infomaterial zu eurer antirassistischen /rassismuskritischen<br />
Arbeit, eurer Gruppe mit!</p>
<p>Vielleicht habt ihr gute Flyer, kleine Infobroschüren, Zeitungen oder<br />
beliebte Aufkleber, es kann auch Material älteren Datums sein, das meist<br />
ist ja leider trotzdem noch aktuell. Vielleicht schläft auch noch eine<br />
kleine Austellung oder Zusammfassung eurer Arbeit in irgendeinem Keller.<br />
Einfach mitbringen!</p>
<p>Vernetzung bedeutet auch Austausch, sich Kennenlernen und von der jeweils<br />
anderen Arbeit zu erfahren. Deshalb: Es wäre super, wenn ihr eure Sachen<br />
mitbringt, oder wenn ihr sie Leuten die fahren mitgebt.<br />
Die Idee ist eine Info-Tisch mit allen Infomaterialien, der für alle<br />
zugänglich ist.</p>
<p>Super! Vielen Dank!<br />
Bis ganz bald!<br />
No Borders No Nations</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://noborder.antira.info/de/bitte-bringt-euer-infomaterial-mit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
